IMPLANTOLOGIE

Gut Lachen – mit der sicheren Alternative zum herkömmlichen Zahnersatz.

Verliert man einen Zahn, so bietet ein Implantat eine zeitgemäße Lösung. Der herkömmliche Ersatz durch eine Brücke hat den Nachteil, dass zur Stabilisierung Nachbarzähne beschliffen werden müssen und damit gesunde Zahnsubstanz verloren geht.

Aus Datenschutzgründen benötigt YouTube Ihre Erlaubnis zum Laden. Weitere Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Akzeptieren

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die vom Zahnarzt operativ im Kieferknochen verankert wird. Das Implantat dient als Träger für den Zahnersatz (Implantatkörper) – also z. B. für eine Krone, Brücke oder herausnehmbaren Zahnersatz. Ob für als Einzelzahn oder als Ersatz für mehrere Zähne – Zahnimplantate sind die ästhetischste Art, Zahnersatz im Gebiss zu integrieren. Anders als bei Brücken muss für ein Zahnimplantat kein Nachbarzahn abgeschliffen werden, auf dem die Brücke befestigt wird. So werden keine weiteren Zähne in Mitleidenschaft gezogen.

Prinzipiell kann jeder Zahn durch ein Implantat ersetzt werden. Zahnimplantate werden in den Kieferknochen implementiert, wobei eine Schraube das Fundament für den künstlichen Zahn darstellt, welcher darauf befestigt wird. Die Schraube dient als Implantatkörper, welche in dem Kieferknochen verankert wird. Darauf gesetzt folgt der Implantataufbau, das Bindeglied zwischen Schraube und Krone, sowie die tatsächliche Implantatkrone. Die meiste Arbeit des Zahntechnikers liegt im Aufbau dieses Zahns, der eine möglichst exakte Abbildung des ursprünglichen Zahns sein muss. Beide Materialien werden hervorragend vertragen und der Heilungsprozess nach dem Einsetzen verläuft in der Regel reibungslos.

Welche Vorteile besitzt ein Zahnimplantat?

  • Ein Implantat ist meist aus Titan, einem sehr gut verträglichen Metall.
  • Implantate ersetzen fehlende Zähne.
  • Sie schließen einzelne Zahnlücken, ohne dass dabei (wie beim Schluss durch eine Brücke) die gesunde Zahnsubstanz der Nachbarzähne beschliffen werden muss.
  • Durch das Setzen von Implantaten wird es oft möglich, einen festsitzenden Zahnersatz zu integrieren, wo sonst nur ein herausnehmbarer Zahnersatz (Prothese) möglich wäre.
  • Für einzelne und mehrere fehlende Zähne geeignet.
  • Ein möglicher Knochenschwund kann durch Belastung verhindert werden.
  • Für jedes Alter geeignet.
  • Verbessert das Kauen und Sprechen.
  • Der optische Eindruck entspricht dem natürlicher Zähne.
Laden...

Implantate sorgen für ein langlebiges Lächeln

Implantate sind stark belastbar, funktional und führen nach der Heilungsphase zu keinerlei Beschwerden. Die Zahn- und Kiefersubstanz bleibt mit einem Implantat erhalten, es gibt weder Störungen bei der Sprache oder im Geschmack und auch Druckstellen treten bei Implantaten nicht auf. Daher ist es kein Wunder, dass aufgrund des natürlichen Gefühls, viele Patienten vergessen, dass Sie einen Zahnersatz im Mund tragen.
Anders als bei Brücken oder Kronen ist die künstliche Wurzel, die in den Kiefer eingepflanzt wird, ist fest verankert. Mit der Zeit wächst neues Kieferknochengewebe rund um den Zahnersatz und umschließt ihn völlig natürlich, sodass er vom Körper wie eigenes Zellmaterial wahrgenommen wird. Auch eine Rückbildung des Kieferknochens wird mit dem Einsetzen eines Zahnimplantats umgangen. Um den Langzeiterfolg zu gewährleisten, ist vor allem eine perfekte Verbindung zwischen Implantat und der Verankerung im Kieferknochen von Bedeutung.

Die Qualität des Kieferknochens spielt eine wichtige Rolle

Eine implantologische Behandlung braucht eine genaue Vorbereitung und entsprechende Anamnese. Ob festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz, entscheidet der Patient nach wie vor selbst. Der Zahnarzt berät hinsichtlich der Qualität des Kieferknochens. Hat der Kieferknochen zu wenig Substanz, zum Beispiel nach einer Erkrankung des Zahnbetts, wird zunächst die Knochensubstanz aufgebaut. Lesen Sie hier mehr zum Thema Knochenaufbau im Rahmen der implantologischen Behandlung. Unter örtlicher Betäubung wird das Implantat eingesetzt. Nach der Einheilphase wird der eigentliche Zahnersatz angepasst. Hierfür sind drei bis acht Sitzungen beim Zahnarzt erforderlich. Die gesamte Behandlung ist in der Regel nach ungefähr einem halben Jahr abgeschlossen.

Wohlbefinden und Lebensqualität

Gesunde Zähne sind ein wesentlicher Bestandteil von Lebensqualität. Das persönliche Wohlbefinden hängt entscheidend davon ab, ob man kraftvoll kauen und ohne Probleme trinken kann, deutliches Sprechen keine Mühe macht und nicht bloß hinter vorgehaltener Hand gelacht werden kann. Ihr Zahnarzt setzt daher, insbesondere bei fehlenden Zähnen, sein gesamtes Können dafür ein, die natürliche Funktion und das Aussehen Ihrer Zähne dem ursprünglichen Zustand anzugleichen. Hierfür bietet die moderne Zahnmedizin verschiedene Möglichkeiten.

Häufig sind dadurch sogar Verbesserungen möglich. Für hervorragende Ergebnisse sorgt das Implantieren künstlicher, aus Titan gefertigter Zahnwurzeln, die fest mit dem Zahnersatz verbunden werden.

Periimplantitis

In letzter Zeit wird der Implantologe zunehmend mit dem Phänomen der Periimplantitis konfrontiert. Dabei handelt es sich um eine Entzündung des Implantatbetts von Zahnimplantaten. Diese Entzündung wird vom Patienten oft nicht bemerkt und erst bei röntgenologischen Verlaufskontrollen und klinischen Untersuchungen festgestellt. Bemerkenswert ist, dass man diese Phänomene bei Implantaten feststellt, die schon mehrere Jahre im Knochen sind und die schon über viele Jahre eine prothetische Restauration tragen.

All-on-4

Schmerzen durch Prothese?- nicht mit dem All-on-4“ Behandlungskonzept

Für zahnlose Kiefer sind herkömmliche Prothesen die am häufigsten verwendete Möglichkeit die Ästhetik sowie die Kauleistung der Patienten wieder herzustellen. Viele Betroffene klagen jedoch über schlecht sitzende, kaum haftende, an mehreren Stellen stark schmerzende Prothesen, die durch ständige lokale Reibung Blasen und schwer abheilende Entzündungen verursachen.

Was macht das Behandlungskonzept „All-on-4“ so erfolgreich?

Die tragenden Säulen im zuvor zahnlosen Kiefer sind nur vier Zahnimplantate. Sie tragen schließlich die vollständigen Brücken. Bei der wirklich überschaubaren Zahl von Zahnimplantaten verkürzt sich in angenehmer Weise die Dauer der Behandlung. Zum Behandlungskonzept „All-on-4“ gehört es auch, dass die Knochenstabilität so unterstützt wird, dass ein zusätzlicher Knochenaufbau überflüssig ist.

Den zunächst provisorischen Zahnersatz kann Ihr Zahnarzt meistens schon am Tag der Behandlung einsetzen. Die sogenannte Einheilungszeit dauert dann in der Regel einige Wochen. Unmittelbar danach wird sogleich der endgültige Zahnersatz aufgebaut. Damit können Sie sofort wieder alles essen und genießen. Und über Ihr Aussehen und ihre fast jugendliche Wirkung werden Sie staunen, denn der Zahnersatz sieht sehr natürlich aus, und eine Einschränkung in der Funktionalität gibt es nicht.

Die Vorteile von „All-on-4“ Zahnimplantaten

Neben den Kosteneinsparungen verkürzt sich die gesamte Behandlungsdauer einschließlich der Einheilungszeit gegenüber den bisherigen Verfahren deutlich. Ein provisorischer Zahnersatz kann zur Überbrückung dieser Zeit direkt nach dem Eingriff zur Verfügung gestellt werden.
Gemeinsam mit Ihrem Zahnarzt entscheiden Sie ganz flexibel über das Vorgehen und den zeitlichen Ablauf der Maßnahmen.

Das „All-on-4“ Behandlungskonzept ist klinisch getestet, seine Bewährtheit wurde mittels klinischer Studien nachgewiesen und dokumentiert.

Kiefer mit einem rudimentären Restbestand an Zähnen
In vielen Fällen sind die Kiefer noch nicht völlig zahnfrei. Dann neigen nicht wenige Zahnärzte und Patienten zu einer gewissen Experimentierfreudigkeit. Gemeint ist, dass alte, morsche, defekte und meistens auch wurzelbehandelte Zähne noch aufwendig als (natürliche) Stützanker für Brücken zurechtgeschliffen werden. Das ist durchaus eine aufwendige, kostspielige Arbeit, die weder für den Zahnarzt noch für den Patienten angenehm ist. Und wenn diese Bemühung dann nur wenige Wochen oder Monate hält, ist die Enttäuschung umso größer. Insofern lohnt sich auf jeden Fall das Gespräch mit dem Zahnarzt darüber zu führen, ob im vorliegenden individuellen Fall die sofortige konsequente Anwendung der „All-on-4“ Methode vielleicht doch die bessere Lösung ist.

Knochenaufbau

Wieso kommt es zu einer veränderter Knochenstruktur:

Die Rückbildung der Kieferknochen basiert auf dem Prinzip der Energieeinsparung des Körpers, da Knochen Gebilde sind, die über den Körper mitversorgt werden. Wird ein Knochen nicht genutzt oder eben nicht belastet, bildet sich die Knochenstruktur in diesem Bereich zurück, da der Körper keinen Grund sieht, hier eine Versorgung weiterhin durchzuführen. Fehlt als beispielsweise ein Zahn erkennt der Körper dies und es kommt zu einer Rückbildung der Knochenmasse.
Es kann sowohl im Ober- als auch im Unterkiefer ein Knochenabbau durch fehlende Zähne stattfinden. Allerdings bestehen in der Form des Abbaus zwischen beiden Kiefern erhebliche Unterschiede. Der Abbau des Knochens in dem Oberkiefer erfolgt zuerst in der Breite und erst daran anschließend in der Höhe. Hier ist es folglich notwendig, sowohl in der Breite wie in der Höhe neuen Knochen aufzubauen. Der Umfang des Knochenaufbaus ist abhängig von der verlorenen Knochenmasse. Der dabei durchzuführende seitliche Knochenaufbau wird als Sinuslift bezeichnet.
In dem Unterkiefer erfolgt der Knochenabbau hauptsächlich in der Höhe, was in der Folge eine Verbreiterung und Abflachung des Unterkieferknochens im Verhältnis zum Oberkiefer bewirkt. Dementsprechend soll ein Knochenaufbau an dem Unterkiefer eine Erhöhung des Knochens bewirken.
Zahnarztangst:

Genau dieser zurückgebildete Kieferknochen muss nun aber für eine Zahnimplantation wieder aufgebaut werden. Dies erfolgt durch das Einsetzen sogenannter Knochenersatzmaterialien, die den Wiederaufbau ermöglichen. Dabei lagert sich der Kieferknochen an das Gerüst der Ersatzmaterialien an und beginnt die Knochenstruktur erneut aufzubauen. Nach einem bestimmten Zeitraum ist diese Struktur dann ausreichend stabil, um ein Implantat zu setzen. Da nun der Patient das Implantat nutzt, entsteht auf dem neu aufgebauten Knochen ein Kaudruck, der dem Körper anzeigt, dass dieser Bereich benötigt wird, womit ein weiterer Abbau des Knochens verhindert wird. Das Implantat ist hierbei in etwa wie ein echter Zahn aufgebaut und besitzt eine der Zahnwurzel ähnliche Struktur, die vom Kieferknochen umgeben ist.

Der Ablauf eines Knochenaufbaus im Oberkiefer

Im Vorfeld zur Behandlung erfolgt zuerst eine volumentomographische sowie röntgenologische Untersuchung. In dieser Untersuchung wird festgestellt, ob ein Knochenaufbau notwendig ist und in welchem Umfang der Aufbau erfolgt.

Mit dem Abschluss der Planung beginnt der Knochenaufbau. Im ersten Schritt wird das Zahnfleisch geöffnet und langsam vom Knochen abgelöst, jedoch nur in dem Maße, wie es nötig ist, um an die aufzubauenden Knochenbereiche heran zu kommen. Daran anschließend erfolgt das einfräsen eines kleinen Fensters in den freigelegten Knochen. Innerhalb dieser Operation ist der nun folgende Schritt die aufwändigste und auch empfindlichste Arbeit. Zwischen dem Oberkiefer und der darüber liegenden Kieferhöhle befindet sich die Schneidersche Membran, eine Schicht aus respiratorischen Epithelen, die für die Keimfreiheit der gesamten Mundhöhle von höchster Bedeutung sind. Diese Epithel filtern sowohl die einströmende Atemluft nach Verunreinigungen ab genauso wie sie auch in der Mundhöhle befindliche Viren, Bakterien oder abgestorbene Zellen auffangen Diese Schneider Membran muss nun sehr vorsichtig abgelöst werden, um so in dem dabei entstehenden Freiraum das Knochenersatzmaterial einzufüllen.

Nach dem Einsetzen des Materials erfolgt das Einsetzen einer künstlichen Membran, die die Wundheilung beschleunigt. Diese künstliche Membran löst sich im Laufe des Heilungsprozesses auf und wird vom Körper abgebaut. Der letzte Schritt ist das Vernähen des Zahnfleisches über dem Knochen, sodass die Verheilung beginnen kann.

Im Knochenaufbau an dem Unterkiefer findet die schneidersche Membran keine Berücksichtigung, da diese hierbei von der Operation nicht betroffen ist.

Das Einheilungsverfahren beim Knochenaufbau

Die Einheilung richtet sich nach dem jeweils angewandten Verfahren und wird in das einzeitige und das zweizeitige Verfahren unterteilt.
Beim einzeitigen Verfahren, anzuwenden nur bei Knochenaufbauten im kleineren Umfang, erfolgt das setzen des Implantats direkt nach der Einbringung des Knochenersatzmaterials.
Beim zweizeitigen Verfahren erfolgt das Einsetzen der Implantate nach dem vollständigen Aufbau des Knochens und der dazu notwendigen Heilzeit. Nach der Implantatsetzung benötigen diese wiederum eine Einheilzeit in den Kieferknochen. Also zwei Zeiträume zur Einheilung.